Konsequente Kippen-Kontrollen der Berliner Ordnungsämter
Vom 29. Juni bis 5. Juli beteiligt sich der Bezirk Spandau erneut an einer berlinweiten Schwerpunktwoche der Ordnungsämter, die sich gezielt gegen das unsachgemäße Entsorgen von Zigarettenstummel im öffentlichen Raum richtet. Damit leisten die Ordnungsämter einen Beitrag für mehr Stadtsauberkeit und zum Umweltschutz.
Tanja Franzke, Bezirksstadträtin für Jugend, Gesundheit und Ordnung (k): „Zigarettenkippen gehören zu den häufigsten Umweltverschmutzern im öffentlichen Raum. Sie enthalten zahlreiche Schadstoffe wie Nikotin und Schwermetalle, die nicht nur Böden und Gewässer belasten, sondern auch eine Gefahr für Tiere und Menschen darstellen können. Insbesondere Kleinkinder und Haustiere sind gefährdet, wenn sie mit achtlos entsorgten Kippen in Kontakt. Jede weggeworfene Kippe ist damit ein vermeidbares Umwelt- und Gesundheitsrisiko.“
Die Einsatzkräfte der Ordnungsämter werden während der Schwerpunktwoche sowohl in Uniform als auch in Zivil an besonders stark verschmutzten Orten unterwegs sein und Kontrollen durchführen.
Seit November 2025 gelten in Berlin höhere Bußgelder für das illegale
Ablagern von Müll. Wer seine Kippen beispielsweise vorsätzlich auf den Boden wirft, muss mit einem Bußgeld von 250 bis zu 3.000 Euro rechnen.
Ziel der Schwerpunkkontrollen ist es, das Bewusstsein für die Gefahren unachtsam weggeworfener Kippen zu schärfen und nachhaltige Veränderungen zu bewirken. Sie unterstreicht zudem die verstärkte Zusammenarbeit der Berliner Ordnungsämter im Rahmen der Zielvereinbarung „Sauberkeit und Ordnung im öffentlichen Raum“.
Weitere Informationen finden Sie unter:
Bezirksamt Spandau von Berlin